Männerstammtisch-Fischelbach-

Bei wunderschönem Wetter herrschte am Freitagnachmittag reichlich Betrieb bei der Hesselbacher Skihütte. Der Männerstammtisch der Evangelischen Kirchengemeinde Fischelbach zählte in seiner vierten Auflage mit 30 Gästen einen neuen Besucherrekord. Insbesondere freute sich Carmen Wagner-Khatibi, die als Diakonische Gemeindemitarbeiterin im Banfetal tätig ist, darüber, dass aus Bernshausen, Fischelbach, Hesselbach und Sohl - und damit aus allen vier Orten der Gemeinde - Besucher zur Skihütte gekommen waren. Dabei war außerdem Claudia Arwa, Mitarbeiterin des Diakonischen Werks Wittgenstein, die mit der Gitarre die Lieder begleitete, für die Carmen Wagner-Khatibi Textzettel mitgebacht hatte. Und in der Runde saß zudem Heike Lilienthal, die als Pfarrerin die Gemeindearbeit im Banfetal unterstützt. Neben den besungenen Hohen Tannen und dem Wittgensteiner Heimatlied gehörte zum Männerstammtisch in Hesselbach noch etwas Deftiges. Bei perfektem Wetter hatten die Verantwortlichen nämlich den Grill angesteckt und sowohl Würstchen als auch Steaks draufgelegt. Selbst wenn es nicht leicht wird, die schöne Veranstaltung zu überbieten, hat Carmen Wagner-Khatibi schon wieder eine gute Idee, was es beim nächsten Mal gibt. Das wird allerdings erst im September verraten.

Die Männer lachten mit der Sonne um die Wette

An einem prächtigen Spätsommertag fand jetzt in gemütlicher Runde zum fünften Mal in diesem Jahr der Männerstammtisch der Evangelischen Kirchengemeinde Fischelbach statt. An diesem Nachmittag gab es nicht nur leckere Kuchen und herzhafte  belegte Brote, sondern auch jede Menge zu lachen. Denn der Männerstammtisch hatte Besuch von Regina Bald, Karin Jäger und Gertraud Kringe aus der Frauenhilfe Fischelbach, die nach dem Kaffeetrinken mit ihren Sketchen für heitere Stimmung und lautes Gelächter sorgten.

Im ersten Stück ging es um einen ausgebufften Immobilienmakler, der auf dem Blatt Papier eine Bruchbude zum Traumhaus mit vielen Extras zu deklarieren wusste. Im zweiten Sketch ging es auf Wittgensteiner Platt um die wichtige Frage eines jungen zukünftigen Ehepaares, wo und wie sein zweckmäßiges Schlafgemach sein sollte. Zum Schluss las Regina Bald noch zwei beeindruckende Gedichte vor, die den lebhaften Nachmittag abrundeten.

Nach diesem erneut sehr gelungenen Männerstammtisch freuen sich die Organisatorinnen Jutta Schneider und Carmen Wagner-Khatibi schon jetzt auf die Männerstammtisch-Weihnachtsfeier, die Mitte Dezember im Fischelbacher Lutherhaus stattfindet. Herzlich eingeladen hierzu sind alle Rentner aus Fischelbach, Sohl, Hesselbach und Bernshausen, gemeinsam mit ihren Ehefrauen oder einer anderen Begleitperson.

Männerstammtisch für Senioren in der Kirchengemeinde Banfe

Von 1974 bis 1996 sei er im Presbyterium gewesen, alljährlich habe er damals beanstandet, dass alle Jahre wieder Geld für Männerarbeit im Haushalt der Banfe Kirchengemeinde stand, weil es so etwas doch faktisch nie gegeben habe, erinnerte sich jetzt Karl-Wilhelm Stöcker im Banfer Haus Emmaus. Aber, was lange währt, wird endlich gut, denn als der 84-Jährige sich jetzt diese Kritik in Erinnerung rief, da saß er beim allerersten Männerstammtisch der Evangelischen Kirchengemeinde Banfe im Gemeindehaus. Erna Galler und Helmut Schmidt hatten den Nachmittag gemeinsam organisiert,  die frühere Presbyterin eröffnete denn auch die Veranstaltung Auge in Auge mit ungefähr 25 älteren Herren: „Ich bin überwältigt, mit so vielen Männern hatte ich nicht gerechnet“,  freute sie sich über den regen Zuspruch. „Erna, da warte ich schon 50 Jahre drauf“, entgegnete ihr einer der quietschfidelen Senioren und lobte damit das Stammtisch-Angebot. Irgendwie lag das Thema wohl in der Luft, Erna Galler und Helmut Schmidt kamen unabhängig voneinander darauf. Auch an die frühere Diakonische Gemeindemitarbeiterin des Banfetals, Tanja Schultheis, war die Idee für einen Männernachmittag mehrfach herangetragen worden. Sie half jetzt beim Männerstammtisch mit, genau wie ihre Nachfolgerin im Amt: Carmen Wagner-Khatibi aus Banfe.

Die Organisatoren hatten von Spendern aus der Gemeinde Kuchen zur Verfügung gestellt bekommen und warteten zudem mit reichlich belegten Broten auf, dazu gab es zunächst Kaffee, später dann auch mal eine Flasche Bier. Außerdem griffen immer mal wieder Alfred Luckenbach und Helmut Schmidt sen. in die Tasten ihrer Akkordeons, um als Banfer Rentnerband die Zuhörer mit alten Weisen bei dieser kirchlichen Veranstaltung zu erfreuen. Genau wie Karl-Wilhelm Stöcker war auch der Banfer Ernst Roth von diesem Männerstammtisch angetan. Sonst gebe es heutzutage auf den Dörfern nicht mehr viel. Und außerdem könne man ja überall etwas über Frauenfrühstücke lesen, da sei es doch mal gut, dass es hier ein Angebot für ältere Männer gebe. Aber nicht nur Banfer waren da, mit Heinz Jung war auch ein Herbertshäuser im Haus Emmaus. Er war ebenfalls begeistert von der Grundidee: „Ist doch schön, wenn die Alten mal so zusammensitzen.“    

Wer jetzt an dem ersten großen Erfolg Schuld war, ist nicht genau klar - sagte einer der Männer im Saal doch, seine Ehefrau habe ihn angemeldet und mit den Worten ins Haus Emmaus geschickt:  „Mach dech donoff, da honn ich de Nommedog mei Ruh.“ Aber dass ihre Idee genau die richtige war, bekamen die Organisatoren auf ganz andere Art und Weise bei der Veranstaltung auch von ihrer Zielgruppe gespiegelt: Sie hatten eigentlich gedacht, einmal im Vierteljahr könnte es den Männerstammtisch künftig geben. Doch als es darum ging,  zu überlegen, wie die Sache weitergeht, wünschten sich die anwesenden Männer eigentlich monatliche Treffen. Als Kompromiss-Linie schlug Erna Galler vor, sich Ende Mai das nächste Mal zu treffen. Wenn die Männer das auch zunächst klaglos hinnahmen, gab es dann im Nachgang zum Stammtisch doch rege Gespräche im Banfetal, denn eigentlich wollten die Senioren doch einen früheren Termin. Und so findet der nächste Männerstammtisch am Donnerstag, 19. April, ab 15 Uhr im Haus Emmaus statt. Zwei Dinge waren Erna Galler und Helmut Schmidt noch wichtig: Auch wenn die ersten Einladungen jetzt nur an Männer ab 70 aufwärts verschickt worden waren, so sind doch alle Rentner - auch jüngere - aus Banfe und Herbertshausen angesprochen. Und das gilt nicht nur für Evangelische. Auch die Katholiken hätte man gern per Brief eingeladen, aber von denen habe man keine Adressen im Gemeindebüro. Deshalb an dieser Stelle noch einmal die ausdrückliche  Einladung an alle interessierten Rentner aus den beiden Ortschaften. Wer kommen möchte, meldet sich an bei Erna Galler unter Tel. (02752) 2221 oder bei Helmut Schmidt unter Tel. (02752) 6466.

Kirche Banfe

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